Leben

MEINE WOCHE | KW 40

8. Oktober 2017
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Wieder eine Woche ist rum, wieder gibt es einen Wochenrückblick. Obwohl die Woche dank des Feier- und Brückentages ja irgendwie gefühlt ziemlich kurz war, hatte ich das Gefühl, sie geht nie vorbei. Schlimme Nachrichten waren das eine, ein Unterrichtsbesuch am Freitag, der trotzdem gut werden musste, war das andere. Und zwischendurch irgendwie noch Freunde und Emotionen und Arbeit verpacken, so dass ich allem gerecht werden kann. Gar nicht so einfach.

geliebt

Den Samstag. Wahrscheinlich habt ihr es im letzten Blogpost mitbekommen. Mir geht es diese Woche nicht sehr gut. Ich habe seit Freitag viel geweint und wenig geredet, mich zurückgezogen und wollte außer meinem Freund niemanden haben. Und Samstag, der Tag an dem ich eigentlich fleißig meinen nächsten (und letzten!) Unterrichtsbesuch hätte vorbereiten sollen, kam dann meine Mama zum Aufmuntern vorbei. So ein richtiger Mädelstag eben. Mit Kaffee trinken und selbstgebackenem Kuchen, Urlaubsfotos anschauen und Shoppen. Und siehe da, seit gestern habe ich kein einziges Mal mehr geweint. Es geht aufwärts.

genervt

Muss ich es wirklich aufschreiben, oder könnt ihr euch es denken? Xavier. Es war Xavier, der mich so genervt hat. Und ich wünschte ich könnte sagen, Xavier ist der Hund des Nachbarn, der die ganze Nacht bellt. Aber nein, es war Sturm Xavier, der mich seit Donnerstag nervt. Zugegeben, ich bin einer dieser Menschen, die Sturmwarnungen nie Ernst nehmen (mein Blumentöpfchen auf dem Balkon nimmt mir das nach seinem Sturz vom Tisch wohl übel) und war dementsprechend entspannt, als ich am Donnerstag am anderen Ende der Stadt abends noch ein Seminar hatte. 32km vom Seminarstandort zu mir nach Hause fahre ich quaasi täglich und sind nichts, was mich aus der Bahn wirft. Auch nicht bei Wind. Aber das, was da seit Donnerstag passiert, war wirklich krass! Fünfeinhalb Stunden habe ich in der Kälte gewartet, bis mein Freund mich abholen kommen konnte. Ich wiederhole: Fünfeinhalb Stunden! Es fuhr nichts mehr, keine Züge, keine S-Bahn, keine oberirdischen U-Bahnen, keine Busse und keine Tram. Taxi? Fuhr. Aber hatte drei Stunden Wartezeit und in der Stadt war Stau. Allein zweieinhalb Stunden hat mein Freund für 15km gebraucht. Und Freitag? Fuhr noch immer kaum etwas. Samstag auch nicht und heute habe ich mich geweigert, mir das Elend anzugucken. 😀

getrunken

Tee, Tee, Tee. Keine Ahnung, woher es kommt, aber mein Freund und ich sind in dieser Woche zu Tee- Junkies mutiert. Wenn es kalt wurde, haben wir auch in den letzten Jahren immer mal wieder ein Tässchen getrunken, aber eher zum Aufwärmen, als als Getränk. Aber seit letztem Wochenende geht unter vier Tassen Tee am Tag gar nichts mehr. Unser aktueller Favorit ist Persischer Granatapfel von Teekanne. So köstlich.

gekauft

Oops, I did it again: Ich habe mehr Geld ausgegeben, als gut für mich ist. Aber kaum kommt der Herbst, kommt die Shoppinglaune bei mir und ich könnte mich mit neuen Pullis, Jacken und Co in Haushohe Schulden stürzen. Alles ist so schön: Die Farben, die Formen, die Materialen. Deshalb konnte ich auch einfach nicht an einer Regenjacke von Reserved, einem Pulli und Lederrock von Mango und einem Pulli von Bershka vorbei gehen. Werdet ihr sicherlich noch demnächst hier sehen 🙂

gehofft

Am Anfang der Woche hatte ich noch die Hoffnung, dass ein Wunder passiert und ich an meiner Schule bleiben kann. Kann ich nicht, wieso könnt ihr *hier* lesen. Aber selbst als ich in das Büro der Direktorin gegangen bin, war ich voller Hoffnung, dass doch noch alles gut gehen würde. Seitdem ich weiß, dass es nicht so ist, hoffe ich inständig, dass ich eine andere Schule finde, die mich erstens will und braucht und zweitens wenigstens nicht schrecklich ist. Daumen Drücken bitte!

gegessen

Sushi!! Ich LIEBE Sushi, vor allem Maki und Inside Out. Und da meine Mama mich dieses Wochenende in Berlin besucht hat, die Sushi ebenso liebt wie ich, waren wir im Reis-und-Fisch-Himmel und haben gegessen, bis uns die Bäuche wehtaten. Vor allem Avocado Maki ist meine Passion. Da könnte ich mich reinlegen. Nomnomnom. Und nicht zu verachten, mein heißgeliebtes Wochenendfrühstück. Während ich unter der Woche immer nur Quark und Obst zum Frühstück esse, und wenn ich mal ganz verrückt drauf bin, auch noch einen Joghurt dazu, liebe ich das Frühstücken am Wochenende. Brötchen, Obst, Saft, oder oder oder, gerne auch und und und. Nur das Anrichten für Blogfotos muss ich wohl noch üben, jetzt wo ich es hier sehe 😉

gehört

Okay, jetzt offenbare ich wieder meinen schlechten Musikgeschmack. Je trashiger, je mehr Bass und je mehr böse Piepworte, desto eher bin ich begeistert. So klassische Mädchenkuschelmusik ist üüüberhaupt nicht meins und wird sofort übersprungen, wenn ich die Macht über die Musikauswahl habe. Diese Woche liefen in Dauerschleife Bum Bum Tam Tam und Shout Out to my Ex in Dauerschleife. Satt gehört habe ich mich noch nicht – im Gegensatz zu meinem Umfeld vermutlich 😉

gesehen

Diese Woche habe ich tatsächlich nicht ein Mal fernseh geschaut. Keine Zeit, zu viel um die Ohren, zu viel im Kopf. Aber ich habe ein ganz klitzekleines bisschen genetflixt: Ich habe es zum xten Mal mit Fuller House probiert. Full House habe ich als Kind geliebt, und mir immer vorgestellt, dass Onkel Jesse mein Ehemann und Steph meine beste Freundin (ja, okay, verrückte Kombi) wäre. Aber mit Fuller House kann ich gar nichts anfangen. Die Witze sind soo flach. Doch ich gebe nicht auf. Vielleicht gefällt es mir ja irgendwann doch noch.

gelesen

Endlich bin ich mit „Shadow Dragon“ fertig geworden! Daran hab ich ja schon nicht mehr geglaubt, dass ich es wirklich noch beende, aber siehe da: Das Ende war viel besser, als die ersten 200 Seiten. Nur die Protagonisten hätte ich am liebsten gewürgt, so unmöglich hat sie sich benommen. Neu angefangen habe ich „Ich komm ich holen, Schwester„, das ich hoffentlich gleich in der Badewanne beenden werde.

gelernt

Ich könnte jetzt wieder mit der Schule anfangen, dass erstens alles anders kommt und zweitens als man denkt. Aber ich dachte, ich setze die Tradition der letzten Woche fort (ist es schon eine Tradition, wenn man es erst eimal gemacht hat?) und nehme etwas, dass ich wirklich dazugelernt habe. Vieles lerne ich ja mit meinen Schülern mit, wenn ich Unterricht vorbereite oder feststelle, was für erstaunliche Blickweisen sie auf das Leben haben. Und hättet ihr gedacht, dass die „Großen“ es absolut nicht verwerflich finden, wenn man von einem Gemeinwohl a priori ausgeht. Also einem (nach Rousseaus Gesellschaftstheorie) vorformulierten Willen, den alle haben sollen, der nicht kritisiert und verändert werden darf, wenn er dem großen Ganzen, nicht aber dem Einzelnen dient? Ich auch nicht. Da müssen wir kommende Woche wohl nochmal etwas genauer hinschauen.


Hattet ihr ein Highlight diese Woche? Und könnt ihr mir Netflixserien empfehlen, die mich aus meinem Fuller House Elend befreien?

XOXO, Anni

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6 Comments

  • Reply Gräfin Zahl 9. Oktober 2017 at 16:20

    Also ich bin momentan süchtig nach „13 reasons why“, der Serie zu dem Buch „Tote Mädchen lügen nicht“.

    • Reply ANNI PASTEL 9. Oktober 2017 at 16:57

      Stimmt, die wollte ich auch mal anfangen! Danke fürs Erinnern 😀

  • Reply Arne 11. Oktober 2017 at 23:37

    Hi Anne,

    das mit deiner Schule tut mir leid, ich hoffe du findest bald eine neue, die mindestens so toll ist, wie deine jetzige!

    Serien, die ich dir empfehlen kann sind:
    1. Broadchurch: Das ist eine britische Krimi/Thrillerserie mit David Tennant und Olivia Colman in den Hauptrollen. Es geht in der ersten Staffel um den Mord an einem 11-jährigen Jungen. Die Serie baut sehr stark aufeinander auf, also auf keinen Fall irgendwas zu Staffel 2 vorher lesen!Es ist suuuuper spannend, ich glaube (nach dem zu urteilen was du so liest ;)) könnte das echt was für dich sein.

    2. Die Brücke – Transit in den Tod
    Das ist eine schwedisch-dänische Thrillerserie, schon ein bisschen brutaler (lief glaube ich auch immer erst ab 22 Uhr) aber an Spannung kaum zu überbieten!
    Die erste Staffel handelt davon das eine Frau auf der Öresund-Brücke zwischen Malmö und Kopenhagen gefunden wird. Dann stellt sich heraus, dass es nicht eine Frau war, sondern zwei: Die obere Hälfte (also Kopf und Oberkörper) war eine schwedische Politikerin und die untere Hälfte eine dänische Prostituierte. Dadurch muss dann die schwedische Ermittlerin Saga Noren mit dem Dänen Martin Rhode zusammenarbeiten, was gar nicht so leicht ist, denn Saga ist Autistin und kann mit den Gefühlen von anderen wirklich gar nichts anfangen. Es geht aber noch um viel mehr, aber das muss man selber erfahren 😉 Und keine Angst, es ist nicht so blutig, dass man es nicht aushalten kann.
    Die Serie stammt übrigens von Hans Rosenfeldt (2018 soll die vierte und letzte Staffel kommen), der zusammen mit Michael Hjorth, die Sebastian Bergman Reihe schreibt, auch eine RIESENEMPFEHLUNG falls du die noch nicht kennst. Die einzelnen Bücher heißen:
    a) Der Mann, der kein Mörder war
    b) Die Frauen, die er kannte
    c) Die Toten, die niemand vermisst
    d) Das Mädchen, das verstummte
    e) Die Menschen, die es nicht verdienen
    ACHTUNG!: Die Bücher sollten unbedingt in der richtigen Reihenfolge gelesen werden!

    Nachdem ich mit „Die Brücke“ fertig war, habe ich „Marcella“ geguckt.
    Diese Serie ist ebenfalls von Hans Rosenfeldt, allerdings eine originale Netflix-Produktion und auch sehr sehenswert. Sie spielt in London und handelt von der Ermittlerin Marcella, die wieder anfängt als Polizistin zu arbeiten, dabei aber immer wieder Erinnerungslücken hat. Auch sehr spannend!

    Und zu guter letzt kann ich dir noch „Miss Fishers mysteriöse Mordfälle“ ans Herz legen. Das ist eine Serie, die im Australien der zwanziger Jahre spielt und wirklich tolle Charaktere und spannende Fälle hat. Die Serie basiert auf den Büchern von Kerry Greenwood (Nicy vom Youtube-Kanal „Ohwhysosad“ war glaube ich total begeistert von den Büchern), die aber hierzulande leider sehr schwer zu bekommen sind (d.h. nur auf Englisch und das auch nur sehr schwer zu vernünftigen Preisen), aber es macht auch super Spaß die Serie zu sehen, ohne die Bücher zu kennen.

    Vielleicht ist ja was für dich dabei 😉 Die Serien gibt es momentan alle bei Netflix und soweit ich weiß, auch alle aktuell in Deutschland erhältlichen Staffeln.

    Viele Grüße

    Arne

    • Reply ANNI PASTEL 12. Oktober 2017 at 06:57

      Uuuh, die Serien klingen alle richtig gut! Die werde ich mir sofort auf meine To-Watch-Liste schreiben 🙂 Danke für die Tipps 🙂

  • Reply Stephanie 25. Oktober 2017 at 15:40

    Ich weiß ich bin da wahrscheinlich die Letzte die das erkennt und alle anderen warten schon sehnsüchtig auf die neue Staffel. Aber mein Freund und ich lieben zurzeit Supernatural und das Tolle ist, wir sind erst bei Staffel 8 und wissen, dass wir noch genügend Material vor uns haben. Ich hasse es, wenn ich ein Serie beginne, die erst eine Staffel hat und man eeewig auf die nächste warten muss. Ganz großes Highlight für mich heuer war The Crown, Hier gibt es aber leider nur eine Staffel bisher, das Positive, Staffel 2 kommt im Dezember.
    Ich wünsch dir eine schöne Woche liebe Anni und danke, dass du uns so tolle Einblicke in dein Leben schenkst.

    • Reply ANNI PASTEL 26. Oktober 2017 at 11:21

      Super Natural und the Crown habe ich beide noch nicht gesehen, wobei letztere seit Ewigkeien auf meiner Netflix – Liste steht 😀

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