Essen

AUSPROBIERT | VEGANER RUSSISCHER ZUPFKUCHEN

13. Oktober 2017
Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung wegen Markennennung.

Nein, ich bin keine Veganerin. Aber ich bin experimentierfreudig und offen für neues, wenn es ums Essen geht. Außerdem habe ich vor einigen Jahren auch mal „vegan sein probiert“. Nicht aus Überzeugung, nicht weil es ein Trend ist oder war, sondern weil ich Lust darauf hatte. Und fast alle Gerichte, die ich probiert habe, haben mir geschmeckt. Jetzt wollte ich mal wieder ausprobieren, wie und ob es schmeckt, wenn man die Klassiker veganisiert und habe Russischen Zupfkuchen in der tierfreien Variante gebacken.

Ich mag keinen Russischen Zupfkuchen

Dabei mag ich Russischen Zupfkuchen nicht mal besonders. Ich bin eher diejenige, die bei Obstkuchen oder Banana Bread laut „hier!“ schreit und würde für mich selbst so einen „trockenen“ Kuchen (ohne Mandarinen! Ohne Kirschen! Ohne Pflaumen!) nie backen. Aber wir hatten Besuche und da sollte es mal etwas besonderes sein, ein bisschen aufwendiger als sonst. Und mein Freund liebt diesen Kuchen über alles – man will ja eine liebe Freundin sein.
Aber dieses Mal sollte es eben vegan sein, und siehe da: Es war aaaabsolut kein Unterschied zu schmecken. Beide Varianten schmecken exakt gleich und haben die gleiche „quarkige“ Konsistenz. Beim Besuch und Freund kam es gut an, und ich kann einen Haken hinter dieses Experiment setzen.

Das Rezept
  • 200g Mehl
  • 100g Zucker
  • 150g pflanzliche Magarine
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 1 Pck Backpuler
  • 50g Kakaopulver
  • einen Schluck Mandelmilch (oder andere Pflanzenmilch)
  • 500g Sojajoghurt natur
  • 1Pck Vanille- Puddingpulver (oder Proteinpulver)
  • 80g  Zucker (oder Xuker)
  • Zitronensaft
Anleitung
  1. Mehl, Zucker, Magarine, Vanillezucker, Backpulver, Kakaopulver unnd Mandelmilch miteinander verrühren. Mit dem Knethaken am Handrührgerät erst alles vermengen, dann per Hand zu einem Teig kneten. Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen und ca. 3/4 des Teigs ausrollen. Den restlichen Teig aufheben.
  2. Springform (26cm) einfetten und mehlen und ausgerollten Teig darauf ausbreiten. Dabei ca. 3cm Rand am Rand „hochziehen“.
  3. Den Ofen (Umluft) auf 160°C vorheizen.
  4. Joghurt Puddingpulver, Zucker und Zitronensaft miteinander vermengen und zu einem glatten Teig verrühren. Die Masse auf den Teigboden geben und glatt streichen. Den restlichen Kakaoteig kleinrupfen und oben auf den ungebackenen Kuchen geben. (Künstler können ihn auch ausstechen und drauflegen)
  5. Den Kuchen ca. 50 – 60 min im Ofen backen. Der Kuchen sollte rausgenommen werden, solange er noch gelbbraun ist. Er sollte nicht zu dunkel werden.
  6. Kuchen abkühlen lassen und servieren.

Habt ihr schon einmal veganen Kuchen ausprobiert?

XOXO Anni

You Might Also Like

6 Comments

  • Reply Gräfin Zahl 13. Oktober 2017 at 11:54

    Wir würden uns definitiv keinen Kuchen wegessen ? ich liebe russischen Zupfkuchen, Obstkuchen hingegen nicht so.
    Das Bild von deinem Kuchen sieht richtig lecker aus ? Meine Nachbarin hat letztens Käsekuchen ohne Zucker gebacken, auch mal eine interessante Variante.

    Gibt es eigentlich einen Grund, dass schon ein paar Tage keine Videos mehr von dir kamen? Ich hoffe, es geht dir gut und du erstickst nicht im Stress!

    • Reply ANNI PASTEL 13. Oktober 2017 at 18:08

      Haha, in meiner Familie liebt leider jeder, außer meinem Freund, Obskuchen – darauf ist der Run dann immer groß 😀
      Ja, das liegt tatsächlich nur daran, dass ich momentan keine Zeit habe, neue zu drehen – aaaaaber morgen kommt ein neues online 🙂

  • Reply Elena 13. Oktober 2017 at 18:48

    Yuuummy! Das sieht ja mega lecker aus! Perfekt fürs Wochenende- werd ich gleich mal ausprobieren 🙂 Danke für das tolle Rezept!
    LG Elena

    • Reply ANNI PASTEL 13. Oktober 2017 at 19:07

      Sag Bescheid, ob er dir geschmeckt hat 🙂

  • Reply Jennifer 13. Oktober 2017 at 23:15

    Ich habs nicht so sehr mit Obstkuchen, aber dein Zupfkuchen sieht wunderbar lecker aus!
    Leider mag ich keine Sojaprodukte, aber da ich keine Laktose vertrage bin ich schon geübt im Alternativen finden. 🙂
    Den setze ich mal meiner Familie vor, die gucken immer schon komisch, wenn ich mit was veganem ankomme, aber was man nicht weiß… 😉

    • Reply ANNI PASTEL 14. Oktober 2017 at 12:23

      Hahaha, ja GENAU SO bin ich auch bei meinem Freund vorgegangen 😀 😉

    Leave a Reply

    *