Leben

MEINE BUCKET LIST FÜR DEN SOMMER 2018

26. April 2018
Picknick
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Eine Bucket List für den Sommer?

Listen schreiben entspannt mich. Pläne machen gibt mir Sicherheit. Also mache ich es immer und ständig. Seien es Listen zu Restaurants, die ich gerne besuchen möchte. Reisepläne mit Sehenswürdigkeiten und öffentlichen Verkehrsmitteln, meine Aufgaben im Haushalt, die ich noch erledigen möchte oder eine Bucket List für den Sommer. Aber seien wir doch mal ehrlich. Es gibt kein befriedigenderes Gefühl, als einen Haken hinter eine Liste zu setzen. Innerer Frieden pur. Im letzen Jahr habe ich mir auch schon vorgenommen eine Bucket List für den Sommer zu erstellen. Und dann war plötzlich September, der Sommer vorbei und ich hatte keine Liste. Das möchte ich dieses Jahr nicht wieder erleben und habe deshalb meine ultimative Bucket List für den Sommer 2018 erstellt. Ich hoffe, dass ich alles abhaken kann und so den ultimativen Sommer erlebe.

Meine Bucket List für den Sommer 2018

 

1. Neue Eisdielen ausprobieren

Ich liebe Berlin. Ich liebe es in Berlin zu leben. Ich liebe die Berliner Vielfalt, das Angebot, die Möglichkeiten. Und doch bleibe ich oft bei den Klassikern, wenn ich erst einmal etwas gefunden habe, das mir gut gefällt. Das funktioniert auch, aber es bleibt immer das Gefühl, etwas zu verpassen. In den letzten Jahren war ich immer in den drei gleichen Eisdielen, wenn die Temperaturen stiegen und die Lust auf ein Eis groß wurde, je nachdem, in welchem Teil der Stadt ich gerade war. Hokey Pokey im Prenzlauer Berg, Vanille & Marille in Neukölln oder Kreuzberg oder Florida Eis im Westen von Berlin. Höchste Zeit also, anderen Eisdielen eine Chance zu geben, mich zu überzeugen. Ich hoffe auf tolle Sorten! Habt ihr Tipps für Eisdielen in Berlin? Dann immer her damit.

Eis selber machen

2. Eis selber machen

Ein selbst gemachtes Eis – von tiefgefrorenen Fruchtzwergen mal abgesehen – habe ich noch nie gemacht. Eine Eismaschine will ich mir auch nicht kaufen, also muss ein Rezept her, das ohne auskommt. Auf eine besondere Sorte hätte ich Lust, vielleicht sowas wie Blaubeere – Rosmarin oder Mango – Chilli? Da das richtige Rezept zu finden könnte sich allerdings als schwierig erweisen. Zwar bin ich bei Geschmäckern weniger picky, dafür umso mehr bei der Konsistenz. Schön cremig muss es sein, ohne Eiskristalle bitteschön. Das wird eine Herausforderung. Challenge accepted.

 

3. In allen Berliner Seen baden

Ebenso wie beim Eis bin ich auch bei Badeeen ein Gewohnheitstier. Komisch, wo ich doch sonst so gerne die Welt entdecke und gerne Umwege nach Hause laufe, nur um auch noch die Querstraßen kennenzulernen. Deshalb war ich in den vergangenen vier Jahren als Berlinerin und in meinen fünf Jahren in Potsdam lediglich an vier der vielen Berliner Seen. Der Tegler See ist dabei mein absoluter Favorit, gefolgt vom Obersee, dem Strandbad Jungfernheide und auf Platz 4 der Wannsee. Letzterer ist viel zu überlaufen und wenn ich erstmal 30 Minuten in der prallen Sonne anstehen muss, ehe ich überhaupt zum See komme, ist mir die Lust auch schon vergangen. Vielleicht ist das Ziel, in allen Berliner Seen auf meiner Bucket List für den Sommer 2018 zu hoch gesteckt, aber wir werden hoffentlich viele sonnige Wochenenden haben,an denen ich dem Ziel näher rücken kann. Als erstes möchte ich zum Müggelsee, zum Schlachtensee und zum Liepnitz See. Und dann mal schauen, was so kommt.

 

4. Ein Picknick veranstalten

England ist meine ganz große Liebe. Alles, was mit diesem Land zu tun hat, liebe ich heiß und innig. Menschen und Landschaft, Sprache und Mentalität, Literatur und Filme. Und auch die ganz speziellen urenglischen Sommeraktivitäten. Denke ich an Sommer in England, stelle ich mir Frauen in ausladenden Kleidern unter rüschigen Schirmen auf ihren karierten Decken sitzend vor, die ein tolles Picknick aufgebaut haben. Mit Geschirr und Besteck aus einem hölzernen Korb, Cider in wiederverschließbaren Flaschen und Gurkensandwiches. Es muss nicht ganz so dekadent werden, aber überhaupt mal wieder ein Picknick zu machen steht ganz groß und fett auf meiner Bucket List für den Sommer 2018.

Picknick

5. Selbst gepflücktes Obst essen

Ich hoffe es gibt einen Schutzheiligen für Balkonpflanzen, der dieses Jahr ein ganz besonders aufmerksames Auge auf meine drei Balkonpflanzen geworfen hat. Vor meinem inneren Auge sehe ich mich nämlich schon an einem Sommermorgen auf den Balkon gehen, mir ein paar meiner dort angebauten Erdbeeren, Himbeeren und Johannisbeeren zu pflücken und sie auf mein Frühstück zu schneiden. Hier könnt ihr euch gerne mal ansehen, wie ich meinen Balkon insgesamt bepflanzt habe. Sollte das wiedererwachende nicht passieren – im letzten Jahr hatten sich meine Pflanzen ziemlich zickig – habe mich mir fest vorgenommen auf einen der zahlreichen Bauernhöfe um Berlin herum zu fahren und dort Obst in großen Massen zu pflücken. Aber ich glaube an den Balkonpflnzenschutzheiligen.

 

  1. Einen Film im Autokino sehen

Ich war noch nie im Autokino. Aber so, wie man als Kind vielleicht eine ganz romantische – wenn auch unrealistische – Vorstellung vom Traumprinz auf dem Pferd hatte (Willkommen in der Beziehungsrealität, mit Streit über Abwasch und Tankrechnungen :D), stelle ich mir auch heute noch einen Abend im Autokino unsagbar romantisch vor. Gut, unser Auto ist nun wirklich alles andere als ein Romance Car, aber in meiner Vorstellung mach ich aus ihm einfach einen pastellfarbenen 50er- Jahre Schlitten. Und dann? Dirty Dancing oder Casablanca, Gurkensandwiches (ihr erkennt ein Muster?) und selbstgemachten Eistee, eine Decke aus dem Kofferraum und ein Sommer-Lebenstraum geht in Erfüllung. Mal sehen, in Berlin gibt es so einige Möglichkeiten für Autokino.

 

  1. In einen Freizeitpark gehen

Früher war ich ein wahrer Adrenalinjunkie. Doch mit dem Alter kam die Vernunft („Da kann ja so viel passieren…“), die Angst vor dem freien Fall („Wie weit und WIE schnell fällt das Ding in die Tiefe???“) und die Zeitnot („Ja, tolle Idee, lass uns das auf jeden Fall mal machen. Irgendwann.“). Inzwischen ist mein letzter Besuch im Freizeitpark gute zehn Jahre her und mehr als Riesenrad auf dem Weihnachtsmarkt war nicht drin. Höchste Zeit also meine Teenagerjahre wieder hochleben zu lassen. Da ich tolle Freunde habe, die mir den Eintritt zum Geburtstag geschenkt haben, ist ein Besuch im Freizeitpark in diesem Jahr dann definitiv fällig. Der Heidepark wird es.

 

  1. Flechtfrisuren tragen

Morgens muss es schnell gehen. Da ruiniert mir nichts meinen wohl eingespielten Ablauf: Aufstehen, Frühstücken, ab ins Bad und los zum Bus oder Fahrrad. Da bleibt absolut keine Zeit um an einer Flechtfrisur zu scheitern, sie noch einmal zu probieren, noch einmal um dann genervt aufzugeben und doch nur einen normalen Zopf zu machen. Außerdem ist es mit den ganz so stylischen Frisuren in meinem Beruf etwas schwierig. Meine Kollegen und Schüler haben ohnehin schon ihre Probleme, mich von den Schülern zu trennen und halten mich regelmäßig für irgendwas zwischen 16 und 19. Das würde eine hübsche Flechtfrisur nicht gerade verbessern, befürchte ich.

  1. Den Sonnenuntergang am Meer ansehen

Oh Bali, wie freue ich mich auf dich. Meine Sommerurlaube waren bisher immer alle wunderschön, aber ein Urlaub im Paradies war finanziell in den letzten 27 Jahren meines Lebens einfach nie drin. Dank Referendariats-Hungerlohn und ausbeuterischen Studentenjobs habe ich bis auf die Türkei und Ägypten Europa noch nie verlassen. Zeit, dass das geändert wurde. Und jetzt wünsche ich die Sonnenuntergänge auf Bali sehnsüchtig herbei. Das wird definitiv passieren. Mit Obst und Cocktail, irgendwo am indonesischen Strand.

 

  1. Eine Bootstour auf der Havel oder Spree machen

Bootstouren sind nur was für Touristen. Dachte ich immer. Ist ja irgendwie auch gar nicht so falsch. Kaum kommt die Sonne raus, sind die Ausflugsboote auf der Havel und Spree übervölkert von Rentnern, Familien und weiteren Touristen. Das macht man doch nicht, wenn man ein echter Berliner werden will. Oder doch? Na aber hallo! Im letzten Jahr habe ich von meinen Eltern eine Bootstour vom Tegeler See aus geschenkt bekommen und guess what? Es war fantastisch. Ich, mein Eis und die ganzen Touristen um mich herum. So erlebt man seine eigene Stadt aus einer ganz neuen Perspektive und man würde nie glauben, wie ruhig der Alltagstrubel vom Wasser aus plötzlich wird.

Bootstour auf der Havel


Was habt ihr euch für den Sommer vorgenommen?

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10 Comments

  • Reply Gräfin Zahl 26. April 2018 at 15:18

    Sehr schöner Beitrag, der meine Sehnsucht nach dem Sommer momentan im Regen noch viel größer macht! 😊

    • Reply ANNI PASTEL 7. Mai 2018 at 17:55

      Ich bin so froh, dass wir mittlerweile konstant Sonne haben 🙂 Ich hoffe, bei euch ist es auch so 🙂

  • Reply Viktoria 26. April 2018 at 16:38

    Du hast ja einiges vor – aber da fehlt doch noch mindestens ein Punkt auf der Liste 😉
    Bis bald in Österreich!
    Alles Liebe,
    Viki

    • Reply ANNI PASTEL 7. Mai 2018 at 17:56

      Jaaaa, ich freu mich schon so sehr 🙂

  • Reply Sophia Ton 26. April 2018 at 16:41

    Oh ja , ich muss auch mal neue Eisdielen entdecken 🙂

    M Y B L O G
    T R Y O N H A U L

    • Reply ANNI PASTEL 7. Mai 2018 at 17:56

      Ich hab bis jetzt noch so gar keine neue ausprobiert. Hupsi 😀

  • Reply Héloise 26. April 2018 at 19:00

    Eine tolle Liste und ich freue mich, eine weitere bloggende Lehrerin zu finden! Mein Mann hat letztens tatsächlich eine kleine EIsmaschine aus dem Keller ausgegraben, die muss ich jetzt demnächst mal testen =)
    Love, Héloise
    Et Omnia Vanitas

    • Reply ANNI PASTEL 7. Mai 2018 at 17:57

      Oh, das klingt toll! Ich wollte mir auch schon immer mal eine kaufen, aber wahrscheinlich staubt sie bei den ganzen tollen Eisdielen hier dann doch nur ein. 😀

  • Reply Saskia 28. April 2018 at 06:57

    Die Sache mit dem Picknick ist eine gute Idee. Bei uns hat sogar ein in der Nähe ein neuer Laden aufgemacht, der Picknick-Körbe zusammenstellt. Man muss sie nur abholten und den Korb dann später zurück bringen. Ein tolles Konzept, dass ich gerne mal ausprobieren würde. Ich war echt noch nie im Autokino – auch eine super Idee 🙂

    • Reply ANNI PASTEL 7. Mai 2018 at 17:58

      Oh mein Gott, was für eine tolle Idee. Ich wünschte, das gäbe es hier auch. Da würde ich mir auf jeden Fall mal einen Picknickkorb holen 🙂

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