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TRAVEL GUIDE | 3 TAGE IN TOULOUSE

6. Januar 2019
Travel Guide 3 Tage Toulouse

Paris, Provence und Côte d’Azur sind langweilig? Da war jeder schon mal (außer mir vielleicht und ich würde gerne noch in die zwei letzte reisen)? Dann probiert doch mal etwas neues aus und erkundet Toulouse. Die Stadt im Süden Frankreich ist fast noch so etwas wie ein europäischer Geheimtipp und absolut eine Reise wert. Hier erfahrt ihr in meinem Travel Guide, was ihr in 3 Tagen alles in Toulouse entdecken und erleben könnt.

 Anreise:

Wie in jeder großen europäischen Stadt gibt es diverse Möglichkeiten Toulouse zu bereisen. Es gibt sowohl einen relativ zentral gelegenen Busbahnhof, der von Flixbus und Co. angefahren wird, als auch natürlich einen großen Bahnhof.

Wir entschieden uns für die kürzeste und kostengünstigste (wenn auch nicht unbedingt klimafreundlichste) Variante: mit dem Flugzeug. Der Flughafen Toulouse Blagnac liegt unweit der Innenstadt und ist bequem mit der Tram zu erreichen. Für 1,70€ pro Ticket (Achtung, sobald ihr umsteigt, müsst ihr ein neues Ticket lösen) kommt ihr innerhalb von 25 Minuten ins Zentrum.

Von der Anreise mit dem Auto würde ich tatsächlich eher abraten. Es gibt unheimlich wenig Parkplätze in Toulouse und wenn, dann sind diese mitunter mikroskopisch klein. Da passiert es schon mal, dass anderer Fahrer beim Einparken so lange vorne und hinten an die Autos anstoßen, bis sie selbst in der Parklücke sind (mehrfach haben wir das gesehen). Und auch die Parkscheine sind innenstadttypisch nicht sehr günstig.

 

Wieso Toulouse?

Toulouse, la ville rose, die rosafarbene Stadt, stand nie sonderlich weit oben auf meiner Reisewunschliste. Eigentlich nicht einmal unter den ersten 100. Aber da ich jedes Jahr mit meiner Mama eine Woche in den Urlaub fahre, und wir dann einfach das Ziel mit den günstigen Flug- und Übernachtungspreisen buchen, fiel die Wahl in diesem Jahr eben auf Toulouse. Klar, gehört hat man viel davon, aber ein Bild im Kopf? Fehlanzeige. Eigentlich konnte ich mir unter dem gesamten Süden Frankreichs nichts vorstellen, und wenn dann verschwamm mein Bild mit dem von Spanien. Aber als viertgrößte Stadt Frankreichs, muss diese Stadt Touristen doch was bieten, oder? Eine kurze Recherche im Vorfeld ergab: Scheinbar ist Toulouse sogar so etwas wie ein Geheimtipp, denn abgesehen von Franzosen die Urlaub im eigenen Land machen und Spaniern, die den kurzen Weg über die Grenze nehmen, ist Toulouse touristisch noch recht unentdeckt und damit nicht überlaufen. Und trotzdem eine Reise wert. Denn die Stadt bietet sowohl für Kurztrips genug Unterhaltung als auch als Ausgangspunkt für Tagesausflüge ins umliegende Okzitanien.

Travel Guide 3 Tage Toulouse

Tag 1

Wer den Tag typisch französisch starten möchte, isst zum Frühstück natürlich Croissant und Milchkaffee. In Toulouse gibt es unzählige Boulangerien (Bäckereien), Cafés oder Pâtisserien, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Also schaut euch in der Nähe eurer Unterkunft um, oder stattet dem „Anne et Francois Xavier“ (in der Nähe des Place du Capitol), dem „Chez Pain-Pain“ (am Place Saint Sernin) oder dem „Secrets de Pain“ (in der Rue Leon Gambetta) einen Besuch ab. Sowohl Café au Lait, Croissants, Baguettes und Flûtes wurden von uns auf Herz und Nieren geprüft und für vorzüglich befunden.

Frisch gestärkt kann es mit dem Sightseeing losgehen. Wer wie wir die Stadt gerne zu Fuß erkundet, kann hier stundenlang durch die Straßen flanieren und sich treiben lassen. Für diejenigen unter euch, die es lieber etwas sportlich mögen, stehen überall in der Stadt Leihfahrräder rum, bei denen die ersten 30 Minuten kostenfrei sind und vielfach genutzt werden.

Kirchen, Kapitol und der Kleine Prinz

Da wir in der Nähe der Basilika Saint-Sernin wohnten, starteten wir hier unseren Tagesausflug, um Toulouse zu erkunden. Die Pilgerkirche gehört zum Unesco-Weltkulturerbe und ist das inoffizielle Wahrzeichen der Stadt. Kein Wunder, denn der wunderschöne Kirchturm von Frankreichs größter erhaltener romanischer Kirche überragt die Dächer der Stadt und ist schon von weitem gut zu sehen. Der Eintritt ist – so wie in allen Kirchen, die wir in Südfrankreich besucht haben – kostenlos. Lediglich der Eintritt in die Krypta und den hinteren Teil der Kirche kostet 3,-€ für Erwachsene und gestattet den Blick auf verschiedene Reliquien, wie die Saint Épine (den Heiligen Dorn), aus der Dornenkrone Christis. Selbst für mich, als nichtreligiöse Person, war das sehr interessant zu sehen.

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Fußläufig nur fünf Minuten entfernt liegt der Place du Capitol mit dem Kapitol aus dem 12. Jahrhundert der Stadt. Hier drin befinden sich neben dem Rathaus und einem Theater auch der für die Öffentlichkeit kostenlos zugängliche Hochzeitssaal von Toulouse mit wunderschönen Wandmalereien (die u.a. die Veränderung der Liebe im Alter von 20, 40 und 60 Jahren zeigen) und ein prunkvolles Treppenhaus. Da hier tatsächlich noch geheiratet wird, kann es aber durchaus sein, dass es gerade geschlossen ist. Dann versucht es einfach später noch einmal. Übrigens, direkt hinter dem Kapitol befindet sich die Touristeninformation und ihr gegenüber die Hauptpost von Toulouse.

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Seid ihr am Kapitol, solltet ihr DEM Geheimtipp von Toulouse unbedingt einen Besuch abstatten: Dem Hotel du Grand Balcon. Hier nächtigte Antoine de Saint-Exupéry, der Autor des Kleinen Prinzen, während seiner Aufenthalte in Toulouse immer und soll angeblich hier die ersten Seiten seines Buches geschrieben haben. Das Zimmer ist noch original aus den 1930er Jahren in seiner Art der Einrichtung erhalten und kann auch gebucht werden. Wenn ihr nett an der Rezeption fragt und gerade kein Gast die Suite bewohnt, lassen euch die Angestellten in das Zimmer.

Eine Oase der Ruhe

Weiter geht es in den Westen der Innenstadt. Schon das Schlendern durch die Gassen, mit den vielen kleinen süßen Geschäften und leckeren Bistros lohnt sich. Das Ziel ist aber das Kloster Couvent de Jacobins und seinem schönen Innenhof. Auch hier ist der Eintritt wieder kostenlos, es sei denn ihr möchtet den Kreuzgang und die in den Kapellen befindlichen (Kunst-) Ausstellungen besichtigen. Dann kostet es pro Erwachsenem 4€ Eintritt. Der Garten im Kreuzgang bietet an heißen Sommertagen eine Oase der Entspannung und obwohl es bei uns im Oktober mit knappen 20°C nicht wirklich heiß und Toulouse auch nicht überfüllt war, waren wir froh, uns hier eine Weile zurückziehen zu können.

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Wenn ihr Glück habt, könnt ihr auf eurem Weg zum Hafen La Daurade mal an der Tür des Hôtel de Bernuy rütteln. Dieses Hotel des reichen Pastelhändlers Jean de Bernuy aus dem 16. Jahrhundert ist das erste der Renaissance. Mit Glück sind die Türen offen und ihr könnt euch den Innenhof ansehen. Bei uns war es leider abgesperrt.

Seid ihr dann an La Daurade angekommen heißt es: Entspannen! So wie es die Toulousains machen. Überall sitzen Leute mit ihrem „déjeuner“ am Ufer der Garonne. Herrlich, gerade auch mit dem Blick auf die Pont Neuf. Neben dem Hafen befindet sich übrigens die Kirche Notre Dame de la Daurade, in der DAS Ziel der Pilger des Jakobweges steht: Eine schwarze Madonna. Leider ist wegen Renovierungsarbeiten die Kirche noch bis Ende 2019 geschlossen.

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Zeit für einen entspannten Nachmittag

Auf dem Weg zurück in die Innenstadt könnt ihr am Hotel d’Assézat Fondation GeorgesBemberg anhalten. Das Renaissanceschloss ist heute ein Museum für zeitgenössische Kunst. Wir haben uns aber nur den wirklich eindrucksvollen Innenhof angeschaut. Auch im Musée des Augustins, einem anderen Kunstmuseum, waren wir nicht. Aber auch dieses liegt auf dem Weg zurück in die Innenstadt. Wer, so wie wir, gerne die eine oder andere Kirche mehr besucht, kommt an einem besonders schönen Exemplar vorbei: Der Cathédrale Saint-Étienne.

Da es nun aber wirklich Zeit für eine kleine Stärkung am Nachmittag wurde, zog es uns zum Place St. Georges in das Café Au Jardin des Thés – dem Teegarten. Hier bekommt ihr den wahrscheinlich leckersten Apfelkuchen der Welt. Ich hätte mich reinlegen können. Allerdings sollte man nicht die französischen Preise unterschätzen. Für zwei Stück Kuchen plus Kaffee haben wir stolze 22€ bezahlt. Man gönnt sich ja sonst nichts.

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Wer jetzt noch Power für weiteres Sightseeing hat, schlendert auf dem Weg zurück zum Capitol an der Galeries Lafayette vorbei. Wer das nötige Kleingeld hat, kann hier natürlich toll einkaufen gehen, für alle anderen lohnt sich der (kostenlose!) Blick von der Dachterrasse im 6. Stock. Ihr blickt über die gesamte Altstadt und könnt mit etwas Glück einen tollen Sonnenuntergang genießen. Jedoch sollte man aufpassen, dass man die zahlenden Café-Besucher auf der Terrasse nicht stört, wenn man nur mal runtersehen möchte. Wir haben es uns mit Café und Limonade dort bequem gemacht und waren teilweise ganz schön genervt, wenn sich Leute direkt hinter uns gedrängelt haben, um über die Brüstung zu sehen.

Günstig essen in Toulouse geht

Da der Tag nun nicht nur sehr laufintensiv sondern mitunter auch recht kostspielig war, entschieden wir uns für ein eher günstiges Restaurant, das aber äußerst (unfranzösisch und) spannend klang. Das Duck Me ist ein Fast Food Restaurant, in dem ALLES mit Entenfleisch zubereitet wird: Burger, Wraps, Kebab, Spieße etc. Mit ca. 12€ pro Menü inkl. Getränk ist es wirklich günstig für Toulouse. Sowohl Burger als aus Wrap kann ich absolut weiterempfehlen – super lecker!

 

Tag 2

Den zweiten Tag wollten wir für DIE typische Touristenattraktion in Toulouse nutzen: Eine Fahrt zum Canal du Midi über den Canal de Brienne. Der 240km lange „Kanal des Süden“ verbindet Toulouse mit dem Mittelmeer und wird von vielen Hausbooten befahren. Richtung Bordeaux geht er in den Canal du Garonne über und verbindet Toulouse auf diese Weise auch mit dem Atlantik. Angebote für Schiffstouren auf dem Canal du Midi gibt es viele. Nur nicht Ende Oktober. Wir hatten Glück, dass es noch eine Bootsfirma gab, die Ausflüge anbot. Entscheiden konnten wir uns zwischen einer zweistündigen Tour am Nachmittag, einer Lichtertour bei Nacht oder einer Dinnertour am Abend, bei der ein Gala-Dinner bei Livemusik serviert wird. Die Wahl fiel auf die erste Option.

Zum Glück verschätzten wir uns etwas bei der Planung des Weges und waren deshalb schon 30 Minuten vor Abfahrt am La Daurade. Denn die Schlange, die sich hinter uns in den nächsten Minuten bildete, war enorm. Etliche Leute wollten aufs Boot und am liebsten die begehrten Freiluftplätze am Bug ergattern. Bei knappen 18°C konnten wir auch noch gut draußen sitzen. Seine Jacke sollte man aber trotzdem besser nicht vergessen. Wer einen Innenplatz erhielt, musste sich mit dem Blick durch diese milchigen Planen begnügen. Das Ticket kostet pro Person 12€.

Die Fahrt ist wirklich wunderschön und so erholsam. Obwohl man mitten in der Stadt ist, ist es ruhig und friedlich. Außer dem einen oder anderen Jogger oder Angler begegnete wir keinem anderen Menschen, bis wir das Hafenbecken zum Übergang zum Canal du Midi erreichten. Hier dreht das Boot und fährt zurück zum Fluss Garonne um dort noch eine Runde zu drehen.

Ans andere Ufer

Dort ausgestiegen, erkundeten wir die andere Seite von Toulouse, die wir am Vortag noch nicht gesehen hatten. Entlang der Garonne auf dem Quai Saint-Pierre, vorbei am Espace EDF Le Bazacle, spazierten wir zur Pont des Catalans und überquerten den Fluss. Auf der anderen Seite befindet sich das Museum für moderne Kunst Les Abattoirs in einer alten Schlachterhalle. Natürlich hatte es zu. Aber da Toulouse noch mehr zu bieten hat, waren wir nicht allzu traurig. So haben wir uns die 8€ für den Eintritt sparen. An jedem ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt übrigens frei. An das Museum schließt sich der Park Jardin Raymond VI an.

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Uns aber zog es weiter entlang der Garonne, vorbei an der Chapelle Saint-Joseph de la Grave zur Eglise Saint Nicolas. Ich sagte schon, dass wir gerne Kirchen ansehen, oder? Die Kirche ist den Fischern und Seefahrern gewidmet und liegt im wunderschönen Viertel Saint Cyprien, das fast schon mediterran wirkt. Hier kann man wieder stundenlang durch die Gassen schlendern und staunen. Wer darauf keine Lust hat, kann aber auch auf direktem Weg zum medizinhistorischen Museum laufen und dann hoffentlich nicht (im Gegensatz zu uns – Montag eben) vor verschlossenen Türen stehen.

Da das Wetter super schön war und die Sonne strahlend schien, spazierten wir spontan auf „unserer“ Seite der Garonne weiter durch den Park Prairie des Filtres. Überall lagen Menschen auf Picknickdecken, Kinder und Hunde spielten und einige verrückte nahmen sogar ein Sonnenbad in Badesachen (bei 18°C!).

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Mal etwas neues wagen

Über die Pont Saint Michele ging es zurück zum touristischen Kern von Toulouse. Vom Palais du Justice aus kann man sich nun entweder durch die Straßen der Altstadt zurück ins Zentrum treiben lassen oder man macht noch einen kurzen Abstecher zum Ancienne Prison Saint-Michel. Hier wurden seit dem 12. Jahrhundert Verbrecher inhaftiert. Heute kann man es jedoch nur noch im Rahmen einer Führung besuchen.

Zum Abendessen entschieden wir uns für ein „experimentelles“ Restaurant, das mir im Vorfeld auf vielen Webseiten aufgefallen war: Das Le Petit Ogre. Hier weiß man nicht vorher, was man am Abend bekommt, denn tagtäglich wird die Küche mit regionalen und saisonalen Produkten beliefert, aus denen dann das Menü entsteht. Das Essen ist (meist) vegetarisch und kostet ca. 15-20€ für ein Hauptgericht.

 

Tag 3

Der letzte Tag in Toulouse begann ungemütlich. Nach einer Woche voller Sonnenschein und Wärme Ende Oktober, hingen die Regenwolken dunkel und schwer über der Stadt. Die beste Zeit also, um den Tag im Museum zu verbringen.

Mit der Metro fuhren wir zum Palais du Justice und stiegen dort in die Tram 1 in Richtung Aésoconstellation. Nach guten 30 Minuten Fahrt durch Toulouses Vororte stiegen wir an der Haltstelle Beauzelle-aeroscopia aus und liefen noch gute zehn Minuten bis zum Aeroscopia Museum.

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Das Luftfahrtmuseum bietet alles, was das Flugzeugherz begehrt. Dutzende verschiedene Flugzeuge werden ausgestellt, die Geschichte der Luftfahrt beschrieben und einige Exponate können sogar besucht werden. So kann man mal einen Blick in die First Class eines Airbus werfen (ich habe jetzt beschlossen, dass ich Milliardärin werde), in den riesigen Bauch der Beluga steigen und sogar – das Highlight – die Concord von Innen besichtigen. Auch für die kleinen Gäste gibt es tolle Dinge zu entdecken, denn im gesamten Museum versteckt gilt es Figuren, Hinweise und Bilder von Tim & Struppi zu finden.

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Wie entsteht eigentlich ein Airbus

Wem das Museum nicht ausreicht, der kann sein 15€-Museumsticket zum Kombiticket upgraden und sich für 24€ pro Person auch das Airbus-Werk ansehen. Etwa 20.000 Menschen beschäftigt das Werk und ist damit der größte Arbeitgeber in der Region. Allerdings muss man sich für die Tour mindestens 30 Minuten vorher anmelden, wobei der Personalausweis gescannt wird. Höchste Sicherheitsstandards, also vergesst eure Dokumente nicht. Auch das Fotografieren und Filmen ist strengstens verboten. Während der Tour sieht man unter anderem die Werkshalle, in der an den Maschinen gebaut wird und das riesige Feld, auf dem die mehr oder weniger fertiggestellten Flugzeuge parken. Sehr beeindruckend!

Wer noch Kraft hat

Als letzter Punkt stand der Jardin Japonais, der japanische Garten, auf unserer Liste. Gelegen innerhalb des Jardin Compans Caffarelli am Canal du Midi, ist es ein kleiner Geheimtipp. Im Gegensatz zum japanischen Garten in Breslau (über den ich euch HIER berichtet habe), war er nicht überlaufen und wirklich schön, um den Tag ausklingen zu lassen. Entlang des Kanals spazierten wir dann zurück zu unserem AirBnB.

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Zurück in unserem Bezirk, dem Quartier Arnaud-Bernard, ließen wir den Abend ausklingen. Vor Beginn der Reise hatte ich immer wieder gelesen und gehört, in was für einem furchtbaren Bezirk wir unterkommen würden. Dort leben hauptsächlich (muslimische) Migranten und arabische Personen, Restaurants und Geschäfte prägen das Straßenbild. Ganz ehrlich, diese Vorurteile sind einfach ekelhaft. Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt, bei M et M Pizza die beste Meeresfrüchte-Pizza seit Langem gegessen und wer einmal durch Kreuzberg, Neukölln oder Moabit in Berlin gelaufen ist, wird kaum einen Unterschied feststellen. Also schmeißt eure Vorurteile über Bord und schaut euch auch diesen Teil von Toulouse ruhig einmal an.


Toulouse, wäre das Ziel für euch? 

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